loading
ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel:
Sind gebrauchsfertige elektrische Geräte, die während des Betriebes bewegt werden oder leicht von einem Platz zum anderen angebracht werden können und gleichzeitig mit dem versorgungsstromkreis verbunden sind (Siehe auch DIN VDE 0100 Teil 200 Abschnitte 826-16-04 und 826-16-05). Zu den ortsveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln zählen insbesondere:
Nach der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Betriebsmittel“ § 5 DGUV Vorschrift 3 BetrSichV ist die Dienststelle verpflichtet, für regelmäßige Wiederholungsprüfungen der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel zu sorgen.
Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel müssen vor der ersten Inbetriebnahme nach Instandsetzungen, vor Wiederinbetriebnahme und in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Unser empfohlener Prüfzyklus beträgt 12 Monate in der Produktion und 24 Monate in der Verwaltung. Achten Sie auf die Fehlerquote von max. 2%!
Wir prüfen die ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel in folgenden Schritten:
  • Schutzleiter in Ordnung (nur bei Schutzklasse I)
  • Isolierteile in Ordnung
  • Gehäuse und mechanische Teile in Ordnung)
  • Geräte-Anschlußleitungen einschließlich Steckvorrichtungen mängelfrei
  • Aufschriften vorhanden bzw. vervollständigt, Typschild korrekt

Sichtprüfung:
  • Stecker
  • Knickschutz
  • Gehäuse & mechanische Teile
  • Isolierteile
  • Geräteanschlussleitung einschließlich Steckvorrichtungen
  • Querschnitt (Leitungen)
  • Typenschild

Messungen:
  • Schutzleiterwiderstand
  • Prüfspannung bei Isolationsmessung
  • Isolationswiderstand
  • Ersatzableitstrom
  • Differenzstrom
  • Berührungsstrom

Funktionsprüfung: (Aktiv Prüflinge):
  • Schalter
  • Not-Aus-Einrichtung
  • Ver-/Entriegelungen
  • Melde- und Kontrollleuchte
  • Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) durch bestätigen der Prüftaste

Präventionen zur Unfallverhütungsvorschriften sind gesetzlich im Siebtes Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung – § 15 Unfallverhütungsvorschriften, geregelt.


Der TAB genannt Technische Aufsichtsbeamte (Aufsichtsperson), ist zur Erfüllung ihrer Pflichten aufgrund der Unfallverhütungsvorschriften nach § 15 befugt: zu den Betriebs- und Geschäftszeiten Grundstücke und Betriebsstätten zu betreten, zu besichtigen und zu prüfen, von dem Unternehmer die zur Durchführung ihrer Überwachungsaufgabe erforderlichen Auskünfte zu verlangen und mehr. Dies ist gesetzlich geregelt unter SGB VII §19 Befugnisse der Aufsichtsperson § 17 Überwachung und Beratung.

Hinweis: Bitte beachten Sie hier, dass die Einzelprüfdokumentationen für die Aufsichtsperson gerichtsfest nach Bestimmungen angefertigt sind.

Wichtige Informationen: Bei Nichteinhaltung der gesetzlich geregelten Vorschriften und Bestimmungen, werden die Maßnahmen nach Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung - § 209 Bußgeldvorschriften, bestimmt. Hinweis: Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 bis 3 mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden.

ANGEBOT ANFORDERN